Professionelles Reklamationsmanagement sorgt für mehr Liquidität
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Erfolgreiche Umsetzung eines zentralen Reklamations- und Forderungsmanagements für einen international agierenden Hersteller aus dem Bereich Maschinenbau.
Aufgabenstellung
Gesucht wurde nach einer prozessunterstützenden IT-Lösung zur Umsetzung eines konzernweit durchgänÂgigen Reklamations- und Forderungsmanagements, die die bestehende organisatorische und technische Infrastruktur sehr zeitnah integriert.
Zum Hintergrund
Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten stellen Reklamationen im Investitionsgüterbereich, speziell im hochwertigen Maschinenbau, erhebliche LiquiÂditätsrisiken dar. Denn, ob berechtigt oder nicht, haben Reklamationen meist zahlungsaufschiebende Wirkung. Unter dem Druck der Weltwirtschaftkrise identifizierte der Werkzeugmaschinenhersteller sein dezentrales und manuelles Reklamationsmanagement als verursachenden Prozess für die steigenden FordeÂrungsbestände. Schließlich führten nicht oder zu langÂsam bearbeitete Reklamationen dazu, dass erbrachte Leistungen nicht entsprechend fakturiert werden konnten. Dabei können die Ursachen für ReklamatioÂnen nahezu an jeder Stelle der gesamten und weltweit verteilten Wertschöpfungskette von Lieferanten über Produktion und Logistik bis Vertrieb, Montage und Service liegen. Verschärft wurde die Situation durch zahlreiche internationale Neugründungen und AkÂquisitionen von Tochtergesellschaften, die noch nicht abschließend integriert werden konnten. Die dadurch entstandene verteilte und heterogene IT-Infrastruktur erschwerte eine bereichsübergreifende ZusammenarÂbeit.
Folgende Ziele sollte die Einführung eines softÂwareunterstützten, konzernweiten und integrierten Reklamationsmanagements kurzfristig erreichen:
- Zentrale Zusammenführung und StandardisieÂrung sämtlicher Reklamationsvorgänge im KonÂzern.
- Effiziente und signifikant verkürzte ReklamatiÂonsbearbeitung durch eine Workflow-unterstütÂzende, mehrsprachige Softwarelösung.
- Volle Transparenz über Reklamationsstatus, aktuÂellen Forderungsbestand und zu erwartende ErlöÂse für das Finanzmanagement.
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Die Lösung
Aufgrund des hohen Zeitdrucks, unter dem das ProÂjekt stand, kamen die Vorteile des Prozessframeworks BINForce Pro® zum Tragen. Als modulare Plattform verfügt BINForce Pro® über eine Vielzahl an ProzessÂmodulen, die frei definierbar zum gewünschten ProÂzess zusammengesetzt werden können. Durch die AbÂbildungen des standardisierten Reklamationsprozesses konnten klare Verantwortlichkeiten und Verfahren definiert und überwacht werden. Die Integration in die IT-Kernprozesslandschaft und die rollenbasierte Workflow-Unterstützung sorgen dafür, dass jedem Prozessbeteiligten jederzeit alle für seine Aufgabe reÂlevanten Informationen zur Verfügung stehen.Â
Die Realisierung umfasste u.a.:
- Konzeption und Realisierung eines konzernweiÂten Reklamations- und Forderungsmanagements.
- Bidirektionale Anbindung von BINForce Pro® an die bestehende IT-Infrastruktur für den Austausch sämtlicher prozessrelevanter InformaÂtionen mit den Kernsystemen (ERP, CRM, MIS und DMS).
- Browserbasierte, mehrsprachige Workflow-Unterstützung aller Prozessbeteiligten und hierarÂchische Monitoring-Funktionen gemäß definierÂtem Rollen- und Berechtigungskonzept.
- Zahlreiche berechtigungsbasierte Dashboards und frei definierbare Reporting-Funktionen für das Finanzmanagement (Forderungscontrolling).
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Fazit
Durch den Einsatz des modularen ProzessmanageÂmentframeworks BINForce Pro® konnten aufwändige und zeitintensive Neuentwicklungen vermieden werÂden, so dass die eng gesetzten Terminvorgaben eingeÂhalten wurden und die Lösung innerhalb von sechs Monaten erfolgreich realisiert werden konnte.
Durch die effiziente Workflow-Unterstützung der Prozessbeteiligten wird die ReklamationsbearbeiÂtungszeit deutlich verkürzt, was zu einer schnelleren Fakturierung der erbrachten Leistungen führt. Neben diesen primären Cashflow-Effekten bringt die ProÂzesstransparenz laufend weitere Erkenntnisse und OpÂtimierungspotenziale für das Qualitätsmanagement in Produktion, Service und Vertrieb.



